Sebastian Walter verurteilt Schändung des Denkmals für die zerstörte Synagoge in der Münchner Straße

„Am vergangenen Mittwoch entdeckte die Polizei am Denkmal für die zerstörte Synagoge in der Münchner Straße Nazi-Schmierereien. Die Schändung des Mahnmals mit Hakenkreuzen und Nazi-Schmierereien verurteile ich auf das Schärfste.

Es ist unerträglich, dass ausgerechnet fünf Tage nach dem 75. Jahrestag des Sieges über den Nationalsozialismus rechte Täter diesen Ort des Erinnerns und Gedenkens mit Nazi-Parolen entehrt haben. Gemeinsam mit der AG gegen Rechtsextremismus der Grünen Tempelhof-Schöneberg habe ich daher das Mahnmal aufgesucht und in stillem Gedenken Blumen niedergelegt.

Diese Tat zeigt, dass wir auch in unserem Bezirk noch immer wachsam sein und rechten Ideologien klar entgegentreten müssen. Der Bezirk hat bereits im Februar den Aufbau eines bezirklichen Bündnisses gegen Antisemitismus angekündigt. Der Vorfall macht dessen Dringlichkeit deutlich. Es wird Zeit, dass es eingerichtet wird und seine Arbeit aufnimmt.“

 

Presseberichterstattung

Der Tagesspiegel Newsletter Tempelhof-Schöneberg berichtete am 19.05.2020 über den Vorfall:

„Es ist unerträglich, dass ausgerechnet fünf Tage nach dem 75. Jahrestag des Sieges über den Nationalsozialismus rechte Täter diesen Ort des Erinnerns und Gedenkens mit Nazi-Parolen entehrt haben“, sagte der Grünen Abgeordnete Sebastian Walter. Der Bezirk habe bereits im Februar den Aufbau eines bezirklichen Bündnisses gegen Antisemitismus angekündigt. „Es wird Zeit, dass es eingerichtet wird und seine Arbeit aufnimmt“, sagte Walter.“

Den gesamten Artikel „Hakenkreuz-Schmiererei an Denkmal für die zerstörte Synagoge“ finden Sie hier.