Über mich

Biografie

Geboren bin ich in Karlsruhe, seit 1999 lebe ich in Berlin. Nach meinem Studium der Geschichte, Politik und Skandinavistik in Berlin und Uppsala/Schweden, arbeitete ich als Büroleiter in einem Berliner Beratungsunternehmen.

Um gegen Diskriminierung und LSBTIQ-Feindlichkeit, gegen Verdrängung und soziale Ungleichheit und für die ökologisch-soziale Transformation aktiv zu werden, bin ich Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN geworden. Hier war ich von 2009 bis 2013 Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün und seit 2013 bin ich einer der Sprecher*innen von QUEERGRÜN, den queeren Bundesarbeitsgemeinschaften der Grünen.

Seit über 10 Jahren engagiere ich mich bei den Grünen im Kreisverband Tempelhof-Schöneberg. Im Regenbogenkiez im Schöneberger Norden bin ich persönlich wie politisch tief verwurzelt. Am Nollendorfplatz bin ich vor über 20 Jahren in Berlin angekommen. Heute befindet sich in der Nollendorfstraße mein Bürger*innen-Büro. Von hier aus besuche ich lokale Projekte und Initiativen, treffe mich mit den Nachbar*innen auf einen Kaffee oder schaue bei den Geschäften in der Umgebung und auf dem Wochenmarkt auf dem Winterfeldtplatz vorbei.

 

Im Abgeordnetenhaus von Berlin

Im September 2016 wurde ich ins Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt. Meine Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat mich im Dezember 2016 zu ihrem stellvertretenden Vorsitzenden ernannt und darin bis heute zweimal bestätigt.

Ich bin Koordinator des fraktionsinternen Arbeitskreises 3 „Innen und Recht“.

Als Sprecher für Antidiskriminierung und Queerpolitik gehöre ich dem Ausschuss für Verfassungs- und Rechtsangelegenheiten, Geschäftsordnung, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung als ordentliches Mitglied an.

Als Sprecher für Haushaltspolitik bin ich ordentliches Mitglied im Hauptausschuss und im Unterausschuss Vermögensverwaltung sowie im Unterausschuss Haushaltskontrolle.

Dem Unterausschuss Haushaltskontrolle sitze ich seit Februar 2020 als Vorsitzender vor.

 

Meine Themengebiete

Als Sprecher für Haushalt habe ich mich in den letzten Jahren besonders für eine nachhaltige, gerechte und transparente Finanzpolitik eingesetzt. Dabei liegen mir die Themen Tarifangleichungen im Zuwendungsbereich, Haushaltstransparenz und Gender Budgeting besonders am Herzen.

Als Sprecher für Antidiskriminierung liegen meine Arbeitsschwerpunkte auf der Bekämpfung insbesondere von Antisemitismus, Rassismus und Antiziganismus sowie LSBTIQ-Feindlichkeit. Dabei ist mir immer eine feministische, intersektionale und solidarische Perspektive wichtig. Die gesellschaftlichen Handlungsfelder sind dabei sehr unterschiedlich und benötigen politisch differenzierte Antworten, egal ob es dabei um den Wohnungs- und Arbeitsmarkt, um Schulen und Universitäten oder die öffentliche Hand geht. Ein besonderes Anliegen ist mir die Umsetzung der VN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin und das Vorantreiben eines gesamtstädtischen postkolonialen Erinnerungskonzepts zur Dekolonisierung unserer Stadt.

Antidiskriminierungspolitisch ist das beschlossene Landesantidiskriminierungsgesetz ein ganz wichtiger Erfolg in der aktuellen Legislaturperiode: Für dieses Gesetz, das vor Diskriminierung durch staatliche Akteur*innen schützt und Vielfalt in staatlichen Institutionen bestärkt, habe ich seit Beginn meiner Amtszeit gekämpft und bin sehr froh, dass es am 4. Juni 2020 im Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde und seit dem 20. Juni 2020 in Kraft ist.

Als Sprecher für Queerpolitik setze ich mich für eine rechtliche Gleichstellung und Anerkennung von LSBTIQ* (Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Menschen) in Berlin ein. Meine Schwerpunkte liegen dabei auf lesbischer Sichtbarkeit, Regenbogenfamilien und reproduktive Rechte. Darüber hinaus auch auf queeren Geflüchteten, queeren Jugendlichen, queerfeindliche Gewalt und die Umsetzung der 3. Option in Berlin. Des Weiteren arbeite ich an queeren Angeboten in den Berliner Bezirken, das Verbot von genitalverändernden OPs an Inter-Kindern, Rechtssicherheit für Darkrooms, den Ausbau von Transrechten und die Stärkung von Bisexuellen innerhalb der queeren Community.

In jüngster Zeit habe ich mich vor allem für die Sicherung der queeren Infrastruktur in der Corona-Krise eingesetzt und mich gegen die sog. ‚LGBTIQ*‘-freien Zonen‘ in unserem Nachbarland Polen positioniert.

 

Für den Schöneberger Norden

Im Schöneberger Norden setze ich mich für den sozialen Zusammenhalt, für die queere Community, für die Mobilitätswende, für eine lebenswerte Stadtnatur, gegen Gentrifizierung und Verdrängung sowie viele andere wichtige Anliegen ein.

Dazu gehören zum Einen die Entwicklung des Regenbogenkiezes, die Bepflanzung von Baumscheiben, die Bewässerung von Bäumen und die Instandhaltung von Brunnen. Und zum anderen: Mobilität im Kiez, Barrierefreiheit von ÖPNV, Sexarbeit, Rechtssicherheit für Darkrooms und Gewaltschutz und -Prävention. Als Abgeordneter aus dem Schöneberger Norden bin ich im Kiez gut vernetzt und habe immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Anwohner*innen.

4 Jahre im Abgeordnetenhaus von Berlin

Seit vier Jahren bin ich Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Mein Kiez ist der Schöneberger Norden, meine Themen sind Antidiskriminierungs-, Queer- und Haushaltspolitik.

Wenn Sie wissen wollen, was die größten Erfolge der letzten vier Jahre in meinen Fachthemen waren, oder wie ich mich auf Landesebene für meinen Bezirk Tempelhof-Schöneberg einsetze, dann schauen Sie sich meinen Beitrag „4 Jahre im Abgeordnetenhaus von Berlin“ an.