Schriftliche Anfrage: Alles Gute kommt von oben? Tauben-Population an den U-Bahnhöfen Nollendorfplatz und Bülowstraße

In der am 5. Oktober 2020 eingereichten Schriftlichen Anfrage „Alles Gute kommt von oben? Tauben-Population an den U-Bahnhöfen Nollendorfplatz und Bülowstraße“ richtet Sebastian Walter, MdA, an die BVG die Frage, wann sie sich der dramatischen Verschmutzung durch Taubenkot an den beiden genannten Bahnhöfen annehmen wird.

Kommentar Sebastian Walter, MdA: „Es ist erschreckend, dass die BVG ganz offensichtlich keine Verantwortung für die völlige Verwahrlosung des öffentlichen Straßenraums durch die Exkremente der Taubenpopulationen an den U-Bahnhöfen Nollendorfplatz, Bülowstraße und unter dem dazugehörigen U-Bahn-Viadukt der U2 wahrnehmen will, obwohl die Tiere sich auf ihren Einrichtungen dauerhaft aufhalten und nisten. Es reicht bei weitem nicht aus, dass die U-Bahnhöfe „verkehrs- und betriebssicher“ sind. Gerade das Unterqueren des U-Bahn-Viadukts ist für Passant*innen eine Zumutung und ein Hürdenlauf. Hier muss dringend eine Lösung – auch im Sinne der Tiere – – gefunden werden. Es ist ein Ärgernis, dass die BVG dieses massive Problem ignoriert und aussitzt, statt mit den zuständigen bezirklichen Stellen lösungsorientiert ins Gespräch zu kommen. Eine Vogel-Strauß-Taktik hilft hier aber nicht weiter. Die Koalition hat auf Landesebene Mittel bereitstellt, um taubenfreundliche Lösungen, wie z.B. das Einrichten von Taubenschlägen, zu finden. Diese könnten hier zum Einsatz kommen.“

 

Die Schriftliche Anfrage von Sebastian Walter, MdA und die Antwort der BVG finden Sie hier.

 

Der Tagesspiegel hat ebenfalls über die Anfrage berichtet: „Urbaner Lebensraum: Taubenkot und keine Lösung.“

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