Sonntagsspaziergang zur Ausstellung „ZurückGESCHAUT“

Am 11. März 2018 hat die BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen Treptow-Köpenick gemeinsam mit Sebastian Walter, Sprecher für Antidiskriminierung und Daniel Wesener, Sprecher für Kultur der bündnisgrünen Fraktion im Abgeordnetenhaus, alle Interessierten zu einem Sonntagsspaziergang durch die Dauerausstellung „ZurückGESCHAUT“ im Museum Treptow eingeladen.

Die Ausstellung erinnert an die „Erste Deutsche Kolonialausstellung“, die im Sommer 1896 über zwei Millionen Zuschauer in den Treptower Park führte. Insgesamt 106 Bewohner*innen deutscher Kolonien wurden per Schiff nach Deutschland gebracht, wo sie in exotisierenden und rassistischen Präsentationsformen für die Zuschauer das Leben aus ihrer Heimat nachstellen sollten. Porträtfotos und Ausstellungstexte zeigen das Leben der afrikanischen Darsteller sogenannter „Völkerschauen“ und regen zu einer Auseinandersetzung mit Rassismus, Kolonialismus und Widerstand an.
Der Name der Ausstellung „ZurückGESCHAUT“ ist inspiriert vom Kameruner Kwelle Ndumbe/Bismarck Bell, der sich gegen die Zurschaustellung des Kolonialregimes wehrte, indem er mit einem Opernglas auf die starrenden Besucher zurückschaute.

Vertreter der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und Berlin Postkolonial, die an der Konzipierung der Ausstellung beteiligt waren, werden die Führung übernehmen. Sebastian Walter, Daniel Wesener und bündnisgrüne Bezirkspolitiker*innen standen für Fragen und Anregungen zum Thema Antidiskriminierungs- und Erinnerungspolitik im Bezirk und in Berlin zur Verfügung.

4 Jahre im Abgeordnetenhaus von Berlin

Seit vier Jahren bin ich Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Mein Kiez ist der Schöneberger Norden, meine Themen sind Antidiskriminierungs-, Queer- und Haushaltspolitik.

Wenn Sie wissen wollen, was die größten Erfolge der letzten vier Jahre in meinen Fachthemen waren, oder wie ich mich auf Landesebene für meinen Bezirk Tempelhof-Schöneberg einsetze, dann schauen Sie sich meinen Beitrag „4 Jahre im Abgeordnetenhaus von Berlin“ an.