Pressemitteilung: Regenbogenbüro wird Registerstelle für Diskriminierung

Pressemitteilung: Regenbogenbüro wird Registerstelle für Diskriminierung

Das Regenbogenbüro des Abgeordneten Sebastian Walter, Sprecher für Antidiskriminierungs- und Queerpolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, wird offizielle Anlaufstelle des „Berliner Register“, um rassistische, antisemitische, LSBTIQ-feindliche, antimuslimische oder rechtsextreme Vorfälle im Kiez zu dokumentieren.

Als Anlaufstelle des „Berliner Registers“ haben Bürger*innen die Möglichkeit, während der Öffnungszeiten des Büros in der Eisenacher Straße 6 diskriminierende Vorfälle im Regenbogenkiez (und darüber hinaus) zu melden. Diese werden dann von dem Abgeordneten oder seinen Mitarbeiter*innen erfasst und an die zentrale Registerstelle des Bezirks weitergeleitet. Das Berliner Register dokumentiert nicht nur , sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarmachung von Diskriminierung im Alltag auf lokaler Ebene.

Sebastian Walter:

„Viel zu oft müssen wir im Alltag rassistische Kommentare anhören, bemerken rechte Schmierereien im öffentlichen Raum oder beobachten ausgrenzendes Verhalten. Die Hürden, solche Vorfälle der Polizei zu melden sind hoch. Die Registerstellen leisten in Berlin einen großen Beitrag dazu, dass tagtägliche Diskriminierungsfälle, die oftmals nicht in der Polizeistatistik auftauchen würden, registriert und dokumentiert werden. Ich erhoffe mir dadurch, Opfer von diskriminierenden Übergriffen zu stärken, das Bewusstsein für Diskriminierungsformen zu schärfen und diese dadurch nachhaltig zu verringern.

Es ist ebenso wichtig, dass Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, vertrauensvolle Strukturen vorfinden, bei der sie auch anonym schildern können, was ihnen widerfahren ist. Bitte kommen Sie zu uns und melden uns ihre Diskriminierungserfahrungen!

Empörung reicht nicht! Mein Team und ich freuen uns, als Anlaufstelle des „Berliner Registers“, einen Beitrag gegen Diskriminierung, gegen LSBTIQ-Feindlichkeit und gegen rechte Umtriebe im Kiez leisten zu können.“

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