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Sebastian Walter zu Gast bei der Veranstaltung „Berliner Aufarbeitungskonzept zur kolonialen Vergangenheit“

Januar 15 @ 6:00 pm - 8:00 pm

Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft tauschen ihre Erwartungen an den gemeinsamen Prozess zur Erstellung eines gesamtstädtischen Aufarbeitungskonzepts für Berlins koloniale Vergangenheit mit Vertreter*innen von Decolonize Berlin und der interessierten Öffentlichkeit aus. Das Gespräch ist öffentlich und für alle Interessierten offen.

Im August 2019 hat das Berliner Abgeordnetenhaus die Entwicklung eines gesamtstädtischen Aufarbeitungs- und Erinnerungskonzepts zur Geschichte und zu den Folgen des Kolonialismus des Landes Berlins beschlossen. Ziel des Antrags „Berlin übernimmt Verantwortung für seine koloniale Vergangenheit“ der rotrotgrünen Regierung ist es, die Auseinandersetzung mit der eigenen Kolonialvergangenheit zu intensivieren, das Thema in Wissenschaft und Bildung zu verankern und würdige Formen des Erinnerns zu entwickeln.

Das Konzept zur Dekolonisierung Berlins soll die Bereiche Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung ebenso umfassen, wie die Aktivierung der Städtepartnerschaft Berlins mit Windhoek (Namibia). Dafür wird mit Haushaltsmitteln des Landes Berlin ab 2020 eine Koordinierungsstelle beim Verein Decolonize Berlin eingerichtet. Der Verein besteht aus Schwarzen und afrikanischen Gruppen, postkolonialen und entwicklungspolitischen Gruppen in Berlin (ISD Berlin – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V., Each One Teach One (EOTO) e.V., AfricAvenir International e.V., AFROTAK TV cyberNomads, Berlin Postkolonial, Glokal e.V., FuturAfrik, Tanzania-Network).

In einem offenen Format tauschen Vertreter*innen der Berliner Regierungsparteien (für die SPD Frank Jahnke, MdA, für die Linke Regina Kittler angefragt und für B’90/ Die Grünen Daniel Wesener und Sebastian Walter) und Mitarbeiter*innen der Senatsverwaltungen (Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Antidiskriminierung und die Senatskanzlei) ihre Erwartungen an den gemeinsamen Prozess mit Vertreter*innen von Decolonize Berlin und der interessierten Öffentlichkeit aus.

Das BER-Netzwerktreffen findet im Rahmen des monatlichen Decolonize Berlin Bündnistreffen statt.

Link zum Antrag der Berliner Regierung:
https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-1788.pdf

Danach Essen und Getränke bei der:
Ausstellungseröffnung mit Stadträtin Clara Herrmann „Zeit für Wandel. Eine Fotoausstellung zur Klimapartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – San Rafael der Sur“ auf der BGV-Galerie, 2. Etage

Seit mehr als 30 Jahren besteht eine kommunale Partnerschaft zwischen dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der nicaraguanischen Gemeinde San Rafael del Sur. In diesem Rahmen wurde die Fotokunstausstellung „Zeit für Wandel. Eine Fotoausstellung zur Klimapartnerschaft Friedrichshain-Kreuzberg – San Rafael del Sur“ entwickelt. Die Texte und Fotografien vermitteln auf ästhetische Weise die Schönheit der Natur in Nicaragua und auf der anderen Seite die bereits heute auftretenden Konsequenzen des Klimawandels auf die Ernährungssicherung und die Tier- und Pflanzenwelt. Die Ausstellung besteht aus Fotografien des Nicaraguaners Oswaldo Rivas, Fotograf bei der internationalen Nachrichtenagentur REUTERS.

Die Ausstellung wird eröffnet mit einem Grußwort von Clara Herrmann, Bezirksstadträtin in Friedrichshain-Kreuzberg, und ist bis Ende März 2020 bei Berlin Global Village zu sehen.

Details

Datum:
Januar 15
Zeit:
6:00 pm - 8:00 pm
Website:
https://eineweltstadt.berlin/veranstaltungen/

Veranstaltungsort

Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag e.V.
Am Sudhaus 2 Berlin 12053 + Google Karte
Website:
https://eineweltstadt.berlin