Kommentar zur Vorstellung des ersten Berliner Monitors durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

Kommentar zur Vorstellung des ersten Berliner Monitors durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

Mit dem „Berlin-Monitor“ werden ab sofort alle zwei Jahre die Einstellungen der Berliner*innen zur Demokratieakzeptanz, zu Rechtsextremismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit erhoben sowie ihre Diskriminierungserfahrungen untersucht. Mit dem ersten Bericht, der am 21. August durch Justizsenator Dr. Dirk Behrendt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, liegt der Schwerpunkt auf der Verbreitung von antisemitischen Einstellungen.

Sebastian Walter, Sprecher für Antidiskriminierungspolitik, kommentiert die Vorstellung des ersten Berliner Monitors durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung wie folgt:

„Es ist wichtig, die Erkenntnisse des Berlin Monitors in die politische Arbeit der Koalition einfließen zu lassen. Den Kampf gegen die unterschiedlichen Formen des Antisemitismus werden wir mit aller Entschlossenheit weiterführen – ohne uns von Rechten spalten zu lassen. Genauso sind die weit verbreiteten Vorurteile gegenüber Sinti und Roma, Geflüchteten, muslimischen und Schwarzen sowie arbeitslosen Menschen in einer diversen Stadt wie Berlin beschämend und inakzeptabel. Wir werden die vielen Berliner*innen, die Diskriminierungserfahrungen machen, unterstützen. Dazu gehört, dass wir die bestehenden Präventions- und Beratungsstrukturen weiter ausbauen und Antworten gegen die wachsende Abwertung aufgrund des sozialen Status finden.“

Link zur Seite des Berlin-Monitors: https://berlin-monitor.de/berlin-monitor-2019/

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